Ein Literat - ein Pazifist

In uns ist die
Vergangenheit,
Gegenwart und
Zukunft

Ferdinand Hardekopf – F.H. – F.Ha – Hardy – H. – Ha. – Meyer Carsten F. – Carsten F. Jesper – Stefan Wronski – Wronsky Stefan –  St.W. – Jason Bach – y

Warum diese Seite?

Im Zuge meiner Recherchen zur Kinogeschichte in Deutschland las ich drei Gedichte von Ferdinand Hardekopf. Zunächst legte ich diese Gedichte zur Seite. Aus den Augen, aus dem Sinn, dachte ich, aber in meinem Gehirn arbeitete es fast unmerklich weiter. Irgendwie geht eine fesselnde Anziehung von diesen Gedichten und diesem Dichter aus.

Der Neugierde folgten erste Recherchen, viele Fragen und das Auffinden schemenhafter Spuren. Die anfängliche Anziehungskraft entfaltet nun ihre volle Wirkung. Aus Hardekopfs Perspektive komme ich aus der Zukunft und suche in seiner Vergangenheit nach Antworten auf Fragen, die mich in meiner Gegenwart beschäftigen.

Auch wenn Hardekopf mehr dem Prinzip der Verheimlichung denn der Veröffentlichung nachgekommen ist, geht meine Spurensuche weiter und wird nach und nach auf dieser Webseite dokumentiert.

Ausdrücklich möchte ich alle Leser:innen bitten, mir weitere Informationen, Quellen oder Hinweise zu Ferdinand Hardekopf zukommen zu lassen.

Sigrid Busch

Jahre mit Wirkung

4 Gedanken zu „Home“

  1. Liebe Frau Busch, im NDR Kultur wurde grade das Gedicht von Hardekopf „Die Konjunktive“ vorgelesen. Das Gedicht hat mich sehr beeindruckt und ich würde es gerne noch mal nachlesen, finde es aber nicht im Internet. Können Sie mir weiterhelfen ?

    Vielen Dank im Voraus und ein gutes 2024 mit Frieden wünscht
    Jule Friedrich

    1. Liebe Frau Friedrich,
      im Literaturarchiv Marbach (www.dla-marbach.de) DLM: 71.1431; HS006998835 – Hardekopf, Ferdinand: Die Conjunctive [Gedichte] ist das Gedicht hinterlegt. Als weitere Quelle kann ich Ihnen den Kontakt zum NIMBUS Verlag – Herrn Bernhard Echte empfehlen. Über die E-Mail verlag@nimbusbooks.ch können Sie Kontakt mit Herrn Echte aufnehmen. Sollten Sie keine Rückmeldung oder keinen Zugang zu dem Text erhalten, senden Sie mir bitte eine Mail an info@denkbuehne.de.

      Viele Grüße aus Varel
      Sigrid Busch

  2. Hallo Frau Friedrich,
    das Gedicht „Die Konjunktive“ habe ich auch gehört. Köstlich. Ich habe es schnell mitgeschrieben.

    Die Konjunktive

    Wenn auf den Olymp ich flöge,
    alle Götter dort betröge,
    schnell der Rache mich entzöge,
    wieviel meine Schuld auch wöge,
    wenn ich böse Lieder sänge,
    deren Gift zu Herzen dränge,
    wenn ich Mordgesellen dänge,
    daraus mir ein Mord gelänge,
    wenn ich mit Gespenstern ränge
    und sie gleich wie Wäsche wränge,
    andern eine Grube grübe
    und mich geistig überhübe,
    wenn ich Lästerungen schnöbe
    und vor wildem Hass zerstöbe,
    wenn ich beim Gequak der Frösche
    abendliches Volk verdrösche,
    wenn ich Schundromane läse
    und dabei von Kant genäse
    und trotz hübscher Ärmelrüsche
    eine Hand in Unschuld wüsche,
    wenn ich, während Westwind pfiffe,
    wandernd alle Scheren schliffe,
    mir als Wilddieb Wildgans briete,
    ohne dass mich Rauch verriete,
    wenn ich derlei Taten täte
    und in Räuberstapfen träte,
    ja, dann priese der Khedive
    die korrekten Konjunktive.

    Ferdinand Hardekopf

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